Zeitgenössische Künstler in Österreich

Hermann Nitsch

Moderne Künstler haben es im 21. Jahrhunderts nicht einfach mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Oftmals geht es nicht ohne staatliche oder private Förderung. Zum Glück gibt es gerade im deutschsprachigen Raum viele Kunstliebhaber, welche die Kunst- und Kulturszene unterstützen. Einige der zeitgenössischen Österreichischen Maler und bildenden Künstler haben es zu großer Anerkennung weit über die Grenzen der Alpenrepublik geschafft. Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl der Bekanntesten vor.

Arnulf Rainer

Arnulf Rainer wurde am 8. Dezember 1929 in Baden bei Wien geboren. Seine Begeisterung für zeitgenössische Kunst wurde schon 1947 während einer Ausstellung in Klagenfurt geweckt. Dennoch beendete er auf Wunsch seiner Eltern zuerst sein Hochbaustudium. In den Folgejahren entwickelte Rainer nach anfänglicher Begeisterung für den Surrealismus seinen eigenen unverkennbaren Stil, die Übermalungen. Er wurde für seine „Kunst über Kunst“ bekannt. Viele bekannte Künstler vermachten ihm Werke zum Übermalen.

Im September 2009 wurde in Baden das Arnulf Rainer Museum eröffnet.

Hermann Nitsch

Der am 29. August 1938 in Wien geborene Nitsch ist der bedeutendste Vertreter der Bewegung, welche weltweit unter dem Namen Wiener Aktionismus bekannt wurde. Seine Schüttbilder aus den 1960er Jahren erweckten Aufmerksamkeit, wurden aber von offiziellen Stellen als Vandalismus bezeichnet. Später schockierte er die Öffentlichkeit mit seinem Orgien-Mysterien-Theater. In seine Aufführungen bezog er auch blutige Opferrituale mit ein, welche die Wut der Tierschützer auf sich zog. Trotz seiner internationalen Anerkennung ist Herman Nitsch nach wie vor einer der umstrittensten Künstler im eigenen Land.

Peter Sandbichler

Der Kufsteiner Peter Sandbichler ist einer der großen Namen im Bereich der bildenden Künste in Österreich. Seine Arbeiten umfassen die Bereiche Installationen, Skulpturen und Medienkunst. Der gelernte Steinbildhauer gewann für seine Arbeiten unter anderem ein Stipendium in Tokio. Eine der umfangreichsten Sammlungen von Peter Steinbichler sind im „museum in progress“ in Wien zu sehen.

Er ist ein Mitglied der Wiener Secession und ist mit seinen Werken in vielen europäischen Galerien vertreten.