Moderne Kunst in Salzburg

Museum der Moderne - Mönchberg

Moderne Kunst ist ein Kunstgenre, welches die Gemüter spaltet.

Die einen lieben es für die versteckten Aussagen und Ebenen, die anderen hassen es, da sie kein Verständnis für angebliche versteckte Botschaften haben. Eine Diskussion, die wohl vermutlich so schnell nicht enden wird. Sollte man des Diskurses überdrüssig sein, so bietet sich ein Blick auf das iphone casino an.


Auch wenn man Wien als Hauptstadt der modernen Kunst in Österreich bezeichnet ist diese in vielen anderen Städten der Alpenrepublik stark im Kommen. Allen voran ist Salzburg mit dem Museum der Moderne, welches gleich über zwei Standorte verfügt.

Die Geschichte des Museums der Moderne in Salzburg begann mit dem Kunsthändler Friedrich Welz und dessen Stiftung. In seiner privaten Sammlung befanden sich viele Werke des bekannten österreichischen Expressionisten Oskar Kokoschka. 1983 gründete man für die Sammlung das Salzburger Museum für Moderne Kunst und Graphische Sammlungen in einem Altstadthaus, welches den Salzburgern als Rupertinum bekannt war.

20 Jahre später reichte der Platz nicht mehr aus und man konnte Gönner und Unterstützer davon überzeugen ein weiteres Museum auf dem Mönchsberg zu bauen. Seit dem Oktober 2004 zeigt das Museum Werke aus eigener Sammlung, aber auch Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen oder von verschiedenen Künstlern.

Museum der Moderne Rupertinum

Das erste Museum befindet sich direkt in der Altstadt am Furtwänglerplatz gegenüber vom Opernhaus. Für die die Außenfassade konnte man Friedensreich Hundertwasser gewinnen. Dieser entwickelte für das Museum keramische Applikationen, welche sich im Innenhof unter den Fenstern befinden und als Zungenbärte bekannt sind. Wie es kommen musste, gab es um die Applikationen des weltbekannten Architekten große Diskussionen. Letztendlich setzten sich aber die Betreiber des Museums durch und mittlerweile sind auch die Salzburger und die Obrigkeiten stolz auf die Zungenbärte.

Museum der Moderne – Mönchsberg

Vom Mönchsberg aus hat man einen spektakulären Blick auf die Stadt Salzburg. Bis 1993 war dort das Salzburger Casino zuhause. Das Museumsprojekt musste einige Male verschoben werden, da es entweder an politischen Machtspielereien oder mangelnden Mitteln scheiterte. Letztendlich erhielten Münchner Architekten den Zuschlag. Diese entwarfen einen Bau mit drei Ausstellungsebenen und einer Fläche von insgesamt 2.3000 Quadratmetern. An der Längswand befindet sich eine lange Fensterfront, welche den sagenhaften Blick auf die Stadt freigibt. Die Seite Gegenüber ist verspiegelt, so dass auch Besucher, welche mit den Rücken zur Fensterfront sind, den Ausblick genießen können.