Die Rudolf Budja Galerien – erwarten Sie das Unerwartete

The Rudolf Budja gallery

Vom Tellerwäscher zum Millionär: The American Dream. Wahrgeworden ist dies für den geborenen Grazer Rudolf Budja. Wenn ihnen der Name nichts sagt, geht es Ihnen wie vielen anderen. Dabei ist Budja ein Global Player in der internationalen modernen Kunstszene, der mittlerweile seinen ersten Wohnsitz im sonnigen Miami hat, aber ebenso in New York, London, Wien oder Salzburg zuhause ist.

Stars wie Tommy Hilfiger oder Lenny Kravitz geben sich bei Budja die Klinke in die Hand. Während der Salzburger Festspiele ist seine 500 Quadratmeter große Galerie in unmittelbarer Nähe des Festspielhauses der Treffpunkt der High Society.

Der Amerikanische Traum von Rudolf Budja

Nach seiner Schule begann er neben seiner Ausbildung in den Puch Werken als Hobby-DJ in Grazer Clubs aufzulegen. Sein Talent wurde schnell erkannt und er wurde des Öfteren für Wochenend-Trips nach Rimini gebucht um dort in Ballermann-ähnlichen Clubs die Partymeute zu versorgen. Da diese Engagements gut bezahlt waren konnte sich der damals 18-jährige einen Urlaub in den USA leisten. Auf dem Heimweg musste seine Maschine in New York unplanmäßig landen und konnte die Reise nicht fortsetzen.

Am nächsten Morgen entschloss Budja einfach in New York zu bleiben. Nachdem er sich auch dort als DJ einen guten Ruf erarbeitet hatte zog er weiter nach LA: Hier konnte er nicht Fuß fassen und hielt sich mit einem Aushilfsjob in einer Druckerei über Wasser. Dies war jedoch die Druckerei in der Pop-Art Stars wie Andy Warhol oder Roy Liechtenstein ihre Drucke anfertigen ließen und Rudolf Budja roch, dass er daraus ein Geschäft machen kann. Er ließ sich in Drucken anstatt Dollars bezahlen und verkaufte diese nach Europa.

Mit dem Gewinn eröffnete er in Graz seine erste Galerie. Durch seine persönliche Bekanntschaft zu vielen Meistern der modernen Kunst hatte er keine Probleme relativ günstig „Nachschub“ zu erhalten. Nicht selten schauen die Künstler selbst bei den Ausstellungen vorbei und überraschen die Besucher, oder kaufen eben selbst etwas.

Heute hat der Multimillionär fünf „Artmosphere“ Galerien von Miami bis Graz und spielt gerne den Gastgeber für die „Who-is-Who“ der modernen Kunstszene.